Geschichtliches

Kirche und Pfarrhaus

  • Spätgotische Kirche von 1595 mit dem aus dem Jahr 1849 ersten harmonischen Geläute (dreistimmig) im Baselland.

  • 1246 wurde erstmals eine Kapelle erwähnt, die am Südrand des Oberdorfes lag. Sie war als Stiftung der Froburger im 12. Jahrhundert erbaut worden. Am Heiligkreuztag wurde darin jeweils eine Messe gelesen. Doch 1594 verlangten die Gemeinden in einem Schreiben an den Basler Rat den Bau einer neuen Kirche: auf dem Kirchhof sei kein Platz mehr für die Toten, und vor allem an Festtagen sei die Kirche, die davor nur einmal im Jahr benutzt wurde, zu klein geworden und ausserdem baufällig. Der Rat bewilligte den Bau einer neuen Kirche im Dorfzentrum, der bereits im nächsten Jahr erfolgte. 1961/62 erfolgte eine Gesamtrenovation.

    Das Pfarrhaus wurde 1684 erbaut und ab 1702 erweitert. Im Jahre 1798 wurde in die südliche Laubenstütze Symbole der Französischen Revolution eingeritzt.